Schmuckpflege

1. Silberschmuck

Regelmäßig getragener Silberschmuck sieht nach einiger Zeit nicht mehr so aus, wie am ersten Tag. Das ist völlig normal.
Silberschmuck oxidiert an der Luft und verfärbt sich dunkel bis schwarz. Grund sind die in der Luft enthaltenen Schwefelwasserstoffe, die mit Silber zu Silbersulfid reagieren.

Um das zu verhindern, bietet es sich an, den Silberschmuck dunkel und luftdicht in kleinen Druckverschlussbeuteln aufzuheben. Regelmäßige Reinigung lässt die Schmuckstücke in neuem Glanz erstrahlen: Entweder mit mildem Seifenwasser (wenn das Schmuckstück keinen Stein hat) oder bei polierten Oberflächen mit einem Reinigungstuch für Silber. Das Silbertauchbad und Reinigungspasten eignen sich für stärkere Verschmutzungen.

Silberschmuckstücke mit satinierter, mattierter oder diamantierter Oberfläche werden mit der rauen Seite eines Putzschwammes, einer alten Zahnbürste oder einer ähnlichen Bürste aufgearbeitet. In Richtung Struktur gebürstet, erhält der Schmuck wieder seine mattierte Oberfläche.

Goldschmiede Sterntaler: Kolletion "Ringe"

2. Perlschmuck

Perlschmuck sollte trocken und lichtgeschützt lagern. Insbesondere für Perlen gilt:

Immer erst fertig schminken und dann den Schmuck anlegen. Bei kleineren Verschmutzungen mit trockenem, flusenfreiem Tuch über die Perlen wischen. Bitte Perlenketten einmal im Jahr überprüfen, nach Bedarf neu knoten oder fädeln lassen.

Goldschmiede Sterntaler: Kollektion "Perlschmuck"